Springrace 2012 – Klappe die 3.te

Springrace 2012

Mit viel Ehrgeiz, Motivation, 3 Fahrern, dem Teamchef, einer tollen Crew und selbstverständlich dem bereits auf Langstreckenrennen bewährten Roller von Sailer Rene, ausgestattet mit – was auch sonst – einem Falc Motor ( 60×54 mono mit 23Ps) startete &i’s racing team beim Springrace 2012.

Die Wetterbedingungen waren im Vergleich zum Vorjahr deutlich besser, konnten wir doch den gesamten Tag lang die Sonne genießen. (Die eisigkalten 2 grad in den frühen Morgenstunden sind fast schon vergessen 😉 Somit stand unserem erklärten Ziel, Platz 1 zu erklimmen, nur eine Kleinigkeit, namentlich Stoffi, Markus und Pesi vom Stoffis/Sip Racingteam, im Weg. Man muss natürlich nicht extra erwähnen, dass sich diese Kleinigkeit selbstredend als äußerst ernst zu nehmender Gegner erwies und das Team rund um Stoffi bereits den Sieg Springrace 2011 auf seinem Konto verbuchen kann.

Unser Team war sich dessen sehr wohl bewusst. Christian Rapf, der als Erster starten sollte, legte bereits beim Le mans Start die Kiste auf den Asphalt, aber ohne darauf zu sitzen.

20120523-184631.jpg

20120523-184635.jpg

20120523-184641.jpg

Hier ein kleines Video vom Start um 07.10 Uhr

Start Springrace 2012

Ansonsten gelang Rapf ein guter Start und das Team konnte sich schon nach einigen Runden an die Fersen der Titelverteidiger heften. Rapf wurde nach ca. 50 min von Patrick Russegger, und dieser wiederum nach ebensolcher Zeit von Mario Woldrich abgelöst. Und so ging es in altbekannter Manier weiter.

20120523-185207.jpg

20120523-185213.jpg

Nach einem gottseidank glimpflich verlaufenen Sturz von Mario hieß es Mitte des Vormittags einen etwas längeren Boxenstopp, als für Tankung und Fahrerwechsel nötig wäre, einlegen. Aber da es keine gravierenden Probleme gab, hielt sich der Aufenthalt in Grenzen.
So konnte sich &i’s racingteam beinahe über den ganzen Tag hinweg hinter Stoffis/ Sip racingteam platzieren, welche mit einer Tankladung immer wesentlich länger fuhren als unsereins und mit einem ebenso rasanten Fahrstil den Vorsprung hielten. Zwischenzeitlich war unser Team nur…. Runden hinter den Führenden, und alle waren hoffnungsfroh, es könnte sich vielleicht doch noch der Sieg ausgehen.

Aber wir wären nicht das &i’s racingteam und unser Teamchef hätte keinen Ersatzmotor im Gepäck, wenn sich nicht wieder mal eine motormäßige Schwierigkeit eingestellt hätte. Um kurz nach 16.00 Uhr, nahm das uns altbekannte Pech seinen Lauf, als Teamfahrer Patrick von Runde zu Runde merklich langsamer wurde und schließlich fluchend in die Box kam. Alle waren sofort in Alarmbereitschaft und nach einem kurzen Lagecheck stand der Entschluss –>;;; Motortausch.
In dieser Situation zeigte sich wieder mal – und das können sicher einige bezeugen (denn Schaulustige gabs währenddessen genug) wie wichtig die Rolle eines jeden einzelnen in Team und Crew ist. Viele Hände griffen nebeneinander zu und nach hektischen 20min, in denen man (frau) sich um den einen oder anderen Teamfahrer Sorgen machen muss, dass er nicht vor Stress und Anstrengung kollabiert, war der Motor erfolgreich getauscht und das Team, nämlich Mario stresste sich erneut raus auf die Bahn um den Rückstand aufzuholen.

Ein großer DANK geht an dieser Stelle an Norbert Zangl und Rene Sailer, die mit viel Ruhe Unmögliches möglich machen – sowie an alle anderen tatkräftigen Helfer!!! DANKE 🙂

Trotzallem waren wir vom kurzfristigen Ausfall niedergeschlagen und wähnten uns bereits fernab der Stockerlplätze. Immerhin hatten auch wir Verfolger, wie Team Kurvenkratzer Und das Goa 1 Team, die uns dicht auf den Fersen lagen. Aber wir hatten wohl im wahrsten Sinne gerade noch die Kurve gekratzt, erstaunlicherweise befanden wir uns auch nach dem Motortausch noch auf Platz 2 mit lediglich 1 letzten Runde Vorsprung vor dem Team Goa 1 😉
Diese Tatsache weckte in allen Fahrern gleichermaßen erneut die Motivation. Rapfi, der bereits zu früherer Stunde die Bestzeit von 1.01,152 hingelegt hatte, nahm es sich zum persönlichen Ziel selbige noch zu schlagen und unter 1 min zu fahren. Ebenso legten Russegger und Woldrich 1a Runden auf der Öamtc-Strecke hin.

Um 19.10 Uhr war es dann endlich so weit. Nach einem spannenden, nervenaufreibenden, perfekt geplanten und organisierten, sonnigen Renntag winkte Horni, der Veranstalter persönlich – Stoffis/Sip racingteam als 1. – &i’s racingteam als 2. – Team Kurvenkratzer als 3. – sowie natürlich alle anderen standhaften Teams – ins Ziel.
Wir gratulieren hiermit nochmals allen anderen Teams zu ihrer Leistung 🙂

Wir sind somit stolz auf den 2. Platz und der schnellsten Rundenzeit – von 59.470 unseres ESC Europameisters 2011 Christian Rapf- beim Springrace 2012

20120523-185000.jpg

20120523-185006.jpg
Nach einer gelungenen Veranstaltung folgt eine gelungene Siegerehrung inkl. Sektdusche. Der Abend endete für die meisten verdientermaßen feuchtfröhlich.

20120523-185056.jpg

Ingesamt war es wie gewohnt eine tolle Rennveranstaltung!
&i‘ racingteam bedankt sich bei Mario Horni und seinem Team dafür!

Wir wollen wieder kommen und Stoffis/Sip racingteam den Titel streitig machen 😉

Bis dahin, keep on racin,
Euer &i’s racingteam

20120523-191959.jpg

20120523-192009.jpg

20120523-192014.jpg

20120523-192019.jpg</

Werbeanzeigen

Pizza Pasta Pesce – VPI —> Zu Gast in Castelletto di Branduzzo TEIL 1

Italien,……
Sonne,Strand,Meer,Wein und gutes Essen das assoziiert der geneigte Italienfan mit dem Land in Stiefelform!
alle?
Nein weit gefehlt!
Denn fernab von Dolce Vita und ruhigem Lebensalltag findet eine kleine Rennserie statt die zumindest in unseren Breitengraden Ihres gleichen sucht!

campionato nazionale velocita vespa/lambretta ->;; VPI

Das Rennen am 6.Mai in Castelletto di Branduzzo nahmen wir vom &i’s racing team, amtierender Meister der GP open Christian Rapf, Teamfahrer Russegger Patrick und unser Teamchef Ing. Jochen Undesser zum Anlass um uns mit den Italienern zu messen!
Mit von der Partie war auch das Stoffis/S.I.P Racing Team rund um dem K2 Pro Markus Angleitner und dem Chef himself Christoph „Stoffi“ Maier, welcher diesmal auch für uns das Organisatorische übernahm ->;; danke hierfür für den Einsatz vom gesamten Team! 😉

Da die Rennen in Italien immer am Sonntag stattfinden, konnten wir den Freitag als Anreise Tag nutzen, Patrick und Melanie starteten am Freitagnachmittag die 700km lange Anreise, Christian, Christine und Undi Freitagabend 😉

Normalerweise ist die Nächtigung respektive der Platz zum Nächtigen nichts Besonderes, ABER in Italien ist alles anders und so teilen wir unseren morgentlichen Ausblick mit euch
Samstag 07.00 uhr castelleto di branduzzo 😉

20120510-185019.jpg

Ein Baggersee auf dem Jetski Rennen ausgetragen werden, RESPEKT!
Direkt daneben eine Kartstrecke, aber keine Roller da?
Wir sind falsch, unsere Strecke ist 100m Luftlinie entfernt! Ja richtig gelesen während wir in Österreich oder Deutschland hunderte Km zwischen den einzelnen Strecken haben, sind diese in Italien nur einen Steinwurf voneinander entfernt! GEIL!

Also Roller und Kram wieder in die Busse und einen Kreisverkehr weiter gefahren!
Das Bild welches sich uns in der Früh an der Strecke bot, glich einer Moto GP Veranstaltung und keinem Vespa Rennen, Wohnmobil an Wohnmobil dicht gereiht, 6×3 Meter große Teamzelter mit Aufdrucken der jeweiligen Sponsoren und darin Vespen und 70ccm Scooter mit dem Gegenwert eines Kleinwagens- hier sind wir richtig 😉
Das Autodrom in Castelletto präsentiert sich als sehr saubere, gepflegte Anlage mit Tribünen und Zuschauerflächen, wie man es eigentlich nur von großen Veranstaltungen kennt!
Die gesamte Renngemeinde egal ob Automat oder Schalter wirkt sehr professionell und Top organisiert!
In Italien genießt diese kleine Rennserie einen ganz anderen Stellenwert als in unseren Breiten und gleicht einer Werbeveranstaltung der einzelnen Firmen, welche um Kundschaft buhlen und sich präsentieren als wären sie auf einer Messe !

Stoffi und Markus waren schon früher als wir vor Ort und reservierten uns einen Platz am Fahrerlagerrand mit Blick auf die schnellste Kurve am Ring!
Jeder, wirklich jeder, Platz im Fahrerlager hatte einen Stromanschluss , welchen wir in Ermangelung eines Adapters nicht nutzen konnten 😉

Also aufgebaut und Roller präsentiert!

20120510-191809.jpg

Ab zur Lizenzabholung bei Christian und Frederica den Chefleuten von Ricambio Rapido, welche den gesamten VPI Cup in Italien managen und betreuen!
Danke an dieser Stelle an Christian für die tolle Hilfestellung und beim Überwinden der Sprachbarriere 😉 TOP!
Wir sind offizielle VPI Fahrer

20120510-192602.jpg

20120510-192611.jpg

20120510-192621.jpg

20120510-192629.jpg

Bereitmachen für das erste der insgesamt 6 Roll outs am Samstag, Christian mit seinem K2 Gerät und 37PS am Rad , Markus mit seinem bärenstarken Polini EVO direkt, sowie Patrick und Stoffi mit ihren 11PS K5 Einheitsklasse Rennern!

20120510-192839.jpg

Zurück in der Box war der Adrenalinspiegel sehr hoch, Geschwindigkeiten auf der Geraden von 135 km/h , Steilkurven im Motodrom, Korkscrewkurve nach der langen Geraden und nicht endend wollender Grip setzten jede Menge Endorphine frei ->;; wir sind gebannt!

Christian und Markus matchten sich gegenseitig und konnten auch gut mit den meist wassergekühlten Geschossen mithalten , einzig die Spitze war unerreichbar – das Trio infernal
CRIMAZ-FABBRI-MAUROPAPA, welche schon im freien Training Zeiten an den Tag legten als gäbs kein Morgen, Top Speed auf der geraden 148kmh !!!!!!!

20120510-193735.jpg

Patrick und Stoffi konnten da mit den Mördergeräten nicht ganz mithalten , dennoch reichten die 11Ps der K5 Roller mit 3.00 Übersetzung auf der Geraden für 102 km/h in duck Position!

20120510-194002.jpg

Und so konnten wir den Samstag weitestgehend ohne Probleme beenden, alle außer Markus, welcher leider Opfer einer schlechten Charge DRT Zahnräder wurde, Zahnausfall am Ritzel komplett zahnlos rollte dieser in die Box und der Motor musste gespalten werden !

20120510-194650.jpg

Bis Mitternacht wurde gezangelt und Markus wurde von seinem Boxnachbar Mauropapa mit Kotletts und Bier versorgt und Dennis von DRT stellte ein neues Getriebe bereit , welches kostenlos ausgetauscht wurde! Danke hier an Dennis von DRT ein sehr fleißiger netter Kerl. Apropos vor Ort war natürlich das Who is Who der Vespascene vertreten , Lauro Cafforio mit Kind und Kegel, Max Quattrini, Tino Sacchi, Ricambio Rapido und und und 😉
Sehr nett, denen alle mal persönlich zu begegnen und Ihnen die Hand zu schütteln!

Das wars mit Teil 1unseres Reiseberichts aus Castelletto di Branduzzu, morgen gehts weiter mit dem Rennen der VPI am Sonntag sowie einem kleinen Bericht der Automaten!

Keep on racin
Euer &i’s racing team