An Haufn Pokale fia de Österreicher

Aus dem Anlass, dass uns im Sachsen-Ländle die „bezaubernde“ Bedienung des Mc’Donalds leider nicht verstanden hat und schon bei unserem freundlichen „Servas“ erschrocken nach Fluchtmöglichkeiten Ausschau gehalten hat, gibt’s dieses mal einen vor Heimatstolz triefenden Bericht vom Wochenende in schönster Mundoat. Alle die damit Schwierigkeiten haben, bedanken sich bitte bei der Valiumprinzessin vom Mc‘ Donalds Autobahnabfahrt Halle.

Blechkampf – Belleben – da voaletzte Kompf umd Platzierung in da Moastaschoft

Bayern, Franken, Berliner, Kölner, Sachsen, Franzosen….und mittndrei a boa Österreicha, und darunta, is eh kloa, &i’s racingteam. Fia ins sans jo glei üwa 600 km, owa koa Weg is ins z’weit, wenn’s ums Titel-hoin und -vateitigen geht. Ankunft mittn in da Nocht bzw. In olla Herrgottsfriah am Freitag zan Trainiern motiviert.

Fuxareien hods am Trainingstog „nua“ beim Rapf sein Motor gem, beim Patrick (K5), Mario (K1) und Roli (K4) hods gottseidonk nix gröbers ghob. Wia’s sa si ghead noch an meah oda weniga problemlosen Trainingstog, gönnt si es Team am Obend an gmiatlichn Hoagascht mitn Stoffi, en Markus, en Michi Dorner, an Griller und drei Floschn Wei.

Da Renntog is zwoa woikenfrei owa leida nid bsundas sorgenfrei.

Weis beim Rapfi in da Moastaschoft wida umd Wuascht geht, wead ah scho im Training auf letzta Rille gfoahn. Owa da Motor Nr. Xx laft vo Onfong o nid wiera soi, und quittiert kuaz drauf im easten Training sein Dienst. Ursochenfoarschung – an recht schen Donk an de Jungs vo Scauri und co, dass enkane Lüftarodgussteile in feinsta Bangladesh-Qualität gfertigt san und oiwei an da seubn Stö oreissn, weis Gefüge rostig is. Oiso Motor aussi, neia eini – race approved.
Auf a Neis, owa es sei uns nid vagunnt, noch 4 Qualirunden foaht da Rapf scho wida zuwa. „Do hod’s wos“ Des moi woas amerikanische Wertoaweit aus dem Hause Tassinari, eine Vforce 2, de noch 200km fiad Tonne is. Sodala Membran tauscht, gschwind no aussi gfoahn, um donn noch 3 Minuten mit streikender DRT-Nebenwelln wida ind Box z’roin.

Iagendoana muass do in an stilln Kammal huckn und mid Voodo-Nodln wia bled in a göbe Modellvespa eini stechn –> R..? R…..? 😉

Es san nond an Haufn helfende Händ und gscheide Kepf zomkema und dank dera hommas donn no higriag, dass da easte Motor wida laffat woan is. An DONK an dera Stö an Markus, Bene, Tobi und oi Beteiligtn.

So is da Vuomittog im Flug umagonga, owa während da Rapfi fest gschraubt hod, hod ah da Rest vom Team nid Dam draht, im Gegenteil. Noch da Quali hom Patrick und Roli Plotz 2 und da Mario Pole ghob. Chrisi ohne ausreichend Training Plotz 4.

Im easten Rennen K1 hod da Mario donn glei moi gscheid odruckt und is an seah vadientn Plotz 1 ins Zü gfoahn. Im Glücksgführausch is im zweitn Lauf nond a weng ondas glafn. Persch und Kachel Christian san eam zuvoakema. Hod owa insgesomt fian Tageszweitn greicht 🙂
Gratuliere nomoi vom Team!!

Ähnlich beim Patrick, dea im eastn Lauf noch an guadn Start sche obgsetzt ois easta ins Zü is. Im zweitn Rennen is ea donn ah guad wegkem, hod owa nid so vü Obstond zan Stoffi aussa dafoahn und seubiga hod si festbissn. De zwoa hom si in da Führung donn obgwechselt und en Zuschaua Sponnung botn. Da Stoffi hod si en Patrick donn kuaz voa Start/Ziel nomoi ghoid und da Patrick woa somit Tagessieger in K5. Dam ind Heh und Schulta klopfn vom Team!!

Weniga rosig fian Roland in K4. Den hods noch an guadn Start motormäßig gfuxt und während da Rest Rennen foaht, woa ea auf Fehlersuche, leida eha ergebnislos. Wias nond wida glafn is, hod ea si im zweitn Lauf trotz letzta Startposition gscheid fiari kämpft. Owa da Teufi schloft bekonntlich nid, da Roli knackt en Stoffi….und stürzt kuaz drauf. Ingesomt is ea zwoa am Stockalplotz 3 gstondn, bring eam frustrierendaweis fiad Moastaschoft leida nix.

Sodala kem ma zan Krimi in da K2. Noch an guadn Start hod da Rapf mitn Markus ziemlich zkämpfn ghob, wei owa seubiga an dem Wochenend onscheinend ah unta Voodo-Flüch leidet und da Roller neama woid, is unsa Chrisi donn sauba den 1. Plotz ins Zü gfoahn.
Owa es wa jo nid de Königsklass, wenn des zweite Rennen genauso reibungslos üwa d’Bühne gangat. Rapf legt wida an guadn Start hi und Leibfarth heft si glei an sei Hintaradl. Auf da kuazn Gerade voa Start/Ziel wü Leibfarth auf oamoi rechts an Rapf voabei, owa seubst a jeda Zuschaua hods glei gseng, des geht si nia aus. Robert touchiert Chrisi‘ s Lenka, beide Roller keman ins Straucheln und londn zomt Foahrern im Reifnstapl. A Schreckmoment fia oi Beteiligtn, owa gottseidonk is scheinboa beidn nix ärgas passiat. Des Rennen is natürlich noch Obbruch nei gstartet woan, zwoa mitn Robert vom letztn Plotz, wei ea jo nid unschuidig an dera G’schicht.
Trotzoim is unsa Chrisi ois Siega ins Zü und noch so an vahextn Tog ziag des Team en Huat vo dera Leistung!!

Des woas aus Belleben, wia seng uns in Ungarn, bis duathi
Hoat am Gas
Euer &i’s racingteam 😉

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Pokale aus dem Harz

Benannt nach dem höchsten Gebirge Norddeutschlands liegt im Süden von Sachsen-Anhalt der Harzring, an dem vergangenes Wochenende der Wotox Harz GP der ESC über die Bühne ging.

Selbstverständlich nahmen alle Mitglieder des &i’s racingteams den doch eher weiten Weg auf sich, um auch dort ihr Bestes zu geben. Der Freitag bot dank wünschenswerten Traumwetter genügend Trainingsmöglichkeiten, verlief fürs Team sehr reibungslos (keine motorzerstörerischen Zwischenfälle 😉 ) und daher gaben sich unsere motivierten Teamfahrer einer frühen Nachtruhe hin. Aber von Ruhe war leider keine Rede, als sich nach kurzer Zeit ein nächtliches Gewitter über uns ergoss und so manchen den Schlaf raubte, musste man doch bei den unglaublichen Regenmassen fürchten, dass Zelt samt Roller und Equipment nachts davon schwimmen.

Aber siehe da, nach einer nassen Nacht erwachen wir am Samstag unter blauen Himmel und Sonnenschein. Man denkt noch, da oben meint es jemand gut mit unseren Esc-Fahrern, aber auch diesen Gedanken durfte man leider am Renntag nicht lange verfolgen.

Bei den Qualiläufen lief es wettermäßig und von den Platzierungen her fürs Team sehr zufriedenstellend. Und trotz aufziehender Wolkendecke ließ das straffe Programm der Veranstalter erhoffen, dass zumindest die Rennläufe vom Regen verschont blieben. Die Hoffnung war umsonst, und schlimmer noch anstatt eines ordentlichen Regengusses, der mit Regenreifen zu bewältigen wäre, gab es nur kurzen Nieselregen und in Verbindung mit dem doch recht starken Harzwind bedeutet das, eine stellenweise trockene Strecke, stellenweise nasse Passagen. Sprich weder der Regenreifen noch die Slicks perfekt, und so kam es dann in der K2 zum ultimativen Reifenpoker, bei der sich &i’s racingteam leider für die falsche Bereifung (regen) entschieden hatte, wer weiß wie sonst das Endergebnis ausgeschaut hätte….

Trotzallem fuhren unsere Fahrer Stockerlplätze ins Ziel und Pokale nach Hause 🙂
Allen voran unser Fahrer in der largeframe K4 Roland Brosche, den scheinbar momentan nichts stoppen kann.

Hier unsere Gesamtergebnisse:

Roland Brosche K4: 1. Platz
Christian Rapf K2: 2. Platz
Patrick Russegger K5: 2. Platz
Mario Woldrich K1: 5. Platz

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It’s raining men

2nd run – Wackersdorf

Die Eckdaten:

  • Freitag –>;; Regen, Regen,Regen inkl. Frust bei so manchen Fahrern die dank kilometerlangen Stau zu wenig Training bekamen inkl. Frust bei denen die sich bereits am Trainingstag vom Rennen verabschieden mussten (gute Besserung vom Team an Putzi!) Auch im Team stellte sich der Freitag nicht unbedingt als Glückstag heraus, musste Rapfi bereits nach wenigen Metern wiedermal Motor tauschen. Glücklicherweise war ein Ersatzmotor im Gepäck!
  • Samstag –>;; Vormittag Regen, und wenn man von Regen in Wackersdorf auf der Kartbahn spricht, hat das eine andere Bedeutung als nur Regen. Die Strecke wird nach wenigen Tropfen zur Rutschfahrbahn, auf der man ohne Übertreibung mit schlichten Schuhen dahinslided, frage nicht welche Wirkung das auf unsere Rennroller hatte. Im wahrsten Sinne eine Umwerfende! Nachdem ein Fahrer nach dem anderen der Strecke zu Füßen lag, entschieden sich die Veranstalter für eine Planänderung. Der ursprünglich nach dem Rennen angedachte Endurance Lauf wurde gestrichen, dafür die Quali auf den Nachmittag verschoben. Und siehe da, die Sonne befürwortete diesen Plan und beehrte uns ab Mittag mit ihrer Anwesenheit.

Die Ergebnisse:

K2

  • C. Rapf –>;; Mit dem Ersatzmotor nicht ganz so happy fuhr Rapf nicht nur in beiden Quali-Läufen auf Platz 4, sondern schließlich auch im Rennen mit dieser Platzierung ins Ziel.
  • M. Woldrich –>;; Mario schlug sich bereits in der Qualiläufen gut. Er startete das erste Rennen von Platz 8 und erkämpfte sich den 6. Platz. Im zweiten Lauf fuhr er aber dann Platz 10 ins Ziel, was, wenn man bedenkt dass Mario in 2 Klassen startet, durchaus eine zufriedenstellende Leistung für K2 ist.

K1

  • M.Woldrich –>;; Souverän fuhr sich Mario in beiden Rennläufen auf Platz 5. Hier wird man wohl zukünftig noch mehr von ihm erwarten können.

K5

  • P.Russegger –>;; Nach einem gutem Qualilauf startete Patrick das Rennen vom dritten Platz aus und setzte sich zur Freude des Teams gleich in der ersten Runde nach vorne an die Pole. Leider war die Freude von kurzer Dauer, da er in der folgenden Runde in der Kurve wegrutschte. An 20. Stelle fuhr er dann wieder ins Rennen und startete eine Aufholjagd, die ihn immerhin auf Platz 6 ins Ziel brachte. Im zweiten Lauf konnte er diese Platzierung noch auf 4 verbessern, fürs Stockerl reichte es wie bei Kollege Rapfi leider knapp nicht.

Last but not least…das Beste zum Schluss

K4 LF open

  • R.Brosche –>;; Nach den Qualilauf startete Roli von Platz 3 und fuhr selbigen auch ins Ziel. Im zweiten Lauf matchte sich Roli in altbekannter Manier mit Pesi und Stoffi (ja Stoffi macht einen Abstecher ins Reich der großen Kisten und platzierte sich da auch – was sonst- im vorderen Feld). Roli setzte sich jedoch an die Spitze durch und da er nicht nur Pesi im Nacken hatte, war ihm die Front nicht ganz so geheuer, und so holte sich Pesi die Pole zurück. Unser Roli kam mit dem schwerverdienten Platz 2 ins Ziel.

Wir gratulieren dir und sind stolz einen Stockerlplatz fürs Team an diesem Wochenende mit nach Hause zu nehmen. 🙂

Ingesamt hat uns Wackersdorf gezeigt, dass für alle Teamfahrer in den jeweiligen Klassen mehr möglich wäre, daher erholen wir uns jetzt drei Wochen und sehen uns am Harzring wieder 😉

We’ll be back 😉

euer &i’s racingteam

Fulminanter Saisonauftakt – Run and Race Liedolsheim

So wie unsereins eine gewisse Duftnote und einen markanten dazugehörigen Sound sofort mit 2-Takt-Mopeds verbindet, verbindet man den Run and Race mit einem der ausdauerndsten Nighter, der Champpremierung des Vorjahres, vielen Mücken, vielen Junikäfern, ewiglanger Dämmerung, jeder Menge Fun und natürlich einem nicht am Publikum mangelnden Race. Dieses Jahr feierten die Stoneheads ihr 10 jähriges Run and Race Jubiläum, dazu erstrahlte die Kartbahn, quasi das 2. Wohnzimmer der Jungs (und Mädel;), in neuem Glanz bzw. neuem Belag. Und weil der Regen Liedolsheim immer so schön verschont, wurde auch dieses mal dafür umso feuchter im Zelt gefeiert.

&i’s racingteam hatte dazu am Freitag auch allen Grund. Wurde immerhin offiziell unseren Europameister 2011 Christian Rapf gekürt. Das Team ist stolz auf unseren Rapfi!!


Außerdem durfte sich auch Teamfahrer Roland Brosche seine verdiente Trophäe für den 3. Platz in der Gesamtwertung K4 (largeframe) abholen. Gratulation vom gesamten Team!

Am Renntag fehlte es wie üblich nicht an nervenzereissenden, herzstillstandverursachenden Momenten:

K1

Mario Woldrich trat in K1 auf und legte überaus motiviert im Qualilauf eine enorme Zeit hin. Damit fuhr er auf die Pole. Leider legen die alten Hasen (Neuberger, Kachel, Persch, Maniac) im Rennen dann immer noch mal ein Schippchen drauf und so verlor Mario leider seine Spitzenposition im ersten Rennen und landete aber mit einem wirklich respektablen Ergebnis, den Platz 6., im Ziel.

Im 2. Lauf startete Mario ebenfalls gut und konnte sich auf 4. Position einreihen. Diese hielt er auch eine ganze Weile, bis sich dann blöderweise die Lüfterradabdeckung entschied, nicht mehr mit zu fahren. Nachdem sie sich verabschiedete, musste sich leider auch Mario vom Rennen verabschieden. Aber was ihm bleibt, ist zumindest die Gewissheit in der K1 an vorderster Front mit zu mischen.

K5

Patrick Russegger will die diesjährige Saison neben der K2 auch die K5 bestreiten. Bei diesem Rennen legte er sein Hauptaugenmerk allerdings auf die K5, deshalb startete er im Training statt in der K2 mit seiner Einheitsklasse auch in K1, um mehr Training auf selbiger zu haben. Dass sich seine Bemühungen bezahlt machen, zeigte sich bereits nach der Quali, in der er einen souveränen 3.Platz hinter den Vorjahreschamps (Altmeister Stoffi und Tobi Schott) ins Ziel brachte.
Beim Start des Rennens hieß es für Fahrer und Publikum gleichermaßen Nerven bewahren, legten doch nach einem Ampelstart einige einen Fehlstart hin, zudem kam es beim 2. Anlauf zu einer unglücklichen Karambolage in der ersten Kurve, bei der es leider auch Verletzte gab (–> gute und schnelle Genesung an diese).
So wurde dann auf ein drittes Mal endlich gestartet und der gelang trotz vorangehender Ereignisse Patrick sehr gut. Er konnte sich gleich nach vorne absetzen und an die Fersen von Stoffi heften. Die Zwei setzten sich mit einem sicheren Abstand vom Rest ab und lieferten sich an der Spitze einen spannenden Zweikampf, den Stoffi beim Überrunden dann eindeutig für sich entschied. Für Patrick aber ein zufriedenstellender 2. Platz, als Startposition für den 2. Lauf.

Auch im zweiten Lauf gelang Patrick ein guter Start, allerdings klebte ihm diesesmal wer am Hinterrad, namentlich Pesi vom Sip/Stoffis racingteam. Zweikämpfe zwischen den beiden, die der Zuschauer ja bereits aus dem Vorjahr kennt, sind durchaus interessant zu beobachten, fehlt es doch beiden nicht an Hartnäckigkeit. Michael Pesendorfer holte sich dann Patrick und somit den 2. Platz.

Patrick ist aber mit einem 3. Platz als Einstieg in K5 happy. Bei der abendlichen Siegerehrung musste er jedoch alleine am Stockerl posen. Da das EM-Spiel Deutschland vs. Portugal ausgerechnet am Sa Abend stattfand, mussten unsere deutschen Nachbarn natürlich hinne machen mit der Siegerehrung, um keinesfalls auch nur eine Minute vom Spiel zu versäumen. So kam es, dass einige wie beispielsweise das komplette Stoffi/Sip racingteam leider nicht rechtzeitig vom Essen zurück kamen.

K2

In K2 startete natürlich unser Titalverteidiger Christian Rapf, sowie auch Mario Woldrich. Rapfi war wie immer schwer motiviert und so wunderten wir uns nicht, dass er bereits in der Quali Bestzeit hinlegte und die Pole innehatte. Auch Mario hielt sich ganz ordentlich im Mittelfeld wähernd Training und Quali.

Als es dann zum ersten Rennlauf kam, lag die Anspannung aller in der Luft, handelt es sich ja hierbei um die Königsklasse. Rapf startete bravourös, kein bisschen stieg sein Geschoss, wie sonst so oft. Umso bitterer als dann das Unglück bereits nach der ersten gefahrenen Runde seinen Lauf nahm.
Christian kam nach der Kurve vor Start/Ziel auf die Curbs, sein Roller begann daraufhin zu schlingern und bevor er ihn wieder unter Kontrolle bringen konnte, kam es zum Highsider. Er und sein Roller kamen direkt vor Robert Leibfarth und dem gesamten restlichen Starterfeld, welches sich leider noch nicht wirklich aufgeteilt hatte, zu liegen. Wer von den darauffolgenden Fahrern geistesgegenwärtig reagierte, konnte im aller letzten Moment abbremsen, viele aber schafften das nicht mehr. Sei es, weil der Streckenpost, der anscheinend selber mit Zuschauen beschäftigt war, keine Fahnen wachelte, sei es, weil man am Kurvenausgang schon wieder voll in der Beschleunigung drinnen ist, oder weil einfach alles viel zu schnell ging.
Fakt war eine Massenkarambolage an der Spitze der K2-Fahrer, die den Zuschauern und vor allem auch uns aus &i’s racingteam das Blut in den Adern gefrieren ließ. Rapf’s Fahrzeug ist ein Totalschaden und wenn man das und den Unfall an sich gesehen hat, kann man kaum glauben, dass ihm sowie den restlichen Gestürtzten gott sei dank so wenig passiert ist und alle mit leichteren Blessuren davongekommen sind. Das Rennen wurde natürlich abgebrochen und erst zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt, ohne Rapf. Was unserem Teamfahrer bleibt, ist eine Brustkorbprellung und der mentale Rückschlag.

Das Team wünscht Chrisi eine schnellstmögliche Genesung, um bald wieder in Höchstform aufzulaufen.

Man sieht sich dann in Wackersdorf 😉

bis dahin keep on racin

euer &i’s racingteam

Springrace 2012 – Klappe die 3.te

Springrace 2012

Mit viel Ehrgeiz, Motivation, 3 Fahrern, dem Teamchef, einer tollen Crew und selbstverständlich dem bereits auf Langstreckenrennen bewährten Roller von Sailer Rene, ausgestattet mit – was auch sonst – einem Falc Motor ( 60×54 mono mit 23Ps) startete &i’s racing team beim Springrace 2012.

Die Wetterbedingungen waren im Vergleich zum Vorjahr deutlich besser, konnten wir doch den gesamten Tag lang die Sonne genießen. (Die eisigkalten 2 grad in den frühen Morgenstunden sind fast schon vergessen 😉 Somit stand unserem erklärten Ziel, Platz 1 zu erklimmen, nur eine Kleinigkeit, namentlich Stoffi, Markus und Pesi vom Stoffis/Sip Racingteam, im Weg. Man muss natürlich nicht extra erwähnen, dass sich diese Kleinigkeit selbstredend als äußerst ernst zu nehmender Gegner erwies und das Team rund um Stoffi bereits den Sieg Springrace 2011 auf seinem Konto verbuchen kann.

Unser Team war sich dessen sehr wohl bewusst. Christian Rapf, der als Erster starten sollte, legte bereits beim Le mans Start die Kiste auf den Asphalt, aber ohne darauf zu sitzen.

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Hier ein kleines Video vom Start um 07.10 Uhr

Start Springrace 2012

Ansonsten gelang Rapf ein guter Start und das Team konnte sich schon nach einigen Runden an die Fersen der Titelverteidiger heften. Rapf wurde nach ca. 50 min von Patrick Russegger, und dieser wiederum nach ebensolcher Zeit von Mario Woldrich abgelöst. Und so ging es in altbekannter Manier weiter.

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Nach einem gottseidank glimpflich verlaufenen Sturz von Mario hieß es Mitte des Vormittags einen etwas längeren Boxenstopp, als für Tankung und Fahrerwechsel nötig wäre, einlegen. Aber da es keine gravierenden Probleme gab, hielt sich der Aufenthalt in Grenzen.
So konnte sich &i’s racingteam beinahe über den ganzen Tag hinweg hinter Stoffis/ Sip racingteam platzieren, welche mit einer Tankladung immer wesentlich länger fuhren als unsereins und mit einem ebenso rasanten Fahrstil den Vorsprung hielten. Zwischenzeitlich war unser Team nur…. Runden hinter den Führenden, und alle waren hoffnungsfroh, es könnte sich vielleicht doch noch der Sieg ausgehen.

Aber wir wären nicht das &i’s racingteam und unser Teamchef hätte keinen Ersatzmotor im Gepäck, wenn sich nicht wieder mal eine motormäßige Schwierigkeit eingestellt hätte. Um kurz nach 16.00 Uhr, nahm das uns altbekannte Pech seinen Lauf, als Teamfahrer Patrick von Runde zu Runde merklich langsamer wurde und schließlich fluchend in die Box kam. Alle waren sofort in Alarmbereitschaft und nach einem kurzen Lagecheck stand der Entschluss –>;;; Motortausch.
In dieser Situation zeigte sich wieder mal – und das können sicher einige bezeugen (denn Schaulustige gabs währenddessen genug) wie wichtig die Rolle eines jeden einzelnen in Team und Crew ist. Viele Hände griffen nebeneinander zu und nach hektischen 20min, in denen man (frau) sich um den einen oder anderen Teamfahrer Sorgen machen muss, dass er nicht vor Stress und Anstrengung kollabiert, war der Motor erfolgreich getauscht und das Team, nämlich Mario stresste sich erneut raus auf die Bahn um den Rückstand aufzuholen.

Ein großer DANK geht an dieser Stelle an Norbert Zangl und Rene Sailer, die mit viel Ruhe Unmögliches möglich machen – sowie an alle anderen tatkräftigen Helfer!!! DANKE 🙂

Trotzallem waren wir vom kurzfristigen Ausfall niedergeschlagen und wähnten uns bereits fernab der Stockerlplätze. Immerhin hatten auch wir Verfolger, wie Team Kurvenkratzer Und das Goa 1 Team, die uns dicht auf den Fersen lagen. Aber wir hatten wohl im wahrsten Sinne gerade noch die Kurve gekratzt, erstaunlicherweise befanden wir uns auch nach dem Motortausch noch auf Platz 2 mit lediglich 1 letzten Runde Vorsprung vor dem Team Goa 1 😉
Diese Tatsache weckte in allen Fahrern gleichermaßen erneut die Motivation. Rapfi, der bereits zu früherer Stunde die Bestzeit von 1.01,152 hingelegt hatte, nahm es sich zum persönlichen Ziel selbige noch zu schlagen und unter 1 min zu fahren. Ebenso legten Russegger und Woldrich 1a Runden auf der Öamtc-Strecke hin.

Um 19.10 Uhr war es dann endlich so weit. Nach einem spannenden, nervenaufreibenden, perfekt geplanten und organisierten, sonnigen Renntag winkte Horni, der Veranstalter persönlich – Stoffis/Sip racingteam als 1. – &i’s racingteam als 2. – Team Kurvenkratzer als 3. – sowie natürlich alle anderen standhaften Teams – ins Ziel.
Wir gratulieren hiermit nochmals allen anderen Teams zu ihrer Leistung 🙂

Wir sind somit stolz auf den 2. Platz und der schnellsten Rundenzeit – von 59.470 unseres ESC Europameisters 2011 Christian Rapf- beim Springrace 2012

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Nach einer gelungenen Veranstaltung folgt eine gelungene Siegerehrung inkl. Sektdusche. Der Abend endete für die meisten verdientermaßen feuchtfröhlich.

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Ingesamt war es wie gewohnt eine tolle Rennveranstaltung!
&i‘ racingteam bedankt sich bei Mario Horni und seinem Team dafür!

Wir wollen wieder kommen und Stoffis/Sip racingteam den Titel streitig machen 😉

Bis dahin, keep on racin,
Euer &i’s racingteam

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Pizza Pasta Pesce – VPI —> Zu Gast in Castelletto di Branduzzo TEIL 1

Italien,……
Sonne,Strand,Meer,Wein und gutes Essen das assoziiert der geneigte Italienfan mit dem Land in Stiefelform!
alle?
Nein weit gefehlt!
Denn fernab von Dolce Vita und ruhigem Lebensalltag findet eine kleine Rennserie statt die zumindest in unseren Breitengraden Ihres gleichen sucht!

campionato nazionale velocita vespa/lambretta ->;; VPI

Das Rennen am 6.Mai in Castelletto di Branduzzo nahmen wir vom &i’s racing team, amtierender Meister der GP open Christian Rapf, Teamfahrer Russegger Patrick und unser Teamchef Ing. Jochen Undesser zum Anlass um uns mit den Italienern zu messen!
Mit von der Partie war auch das Stoffis/S.I.P Racing Team rund um dem K2 Pro Markus Angleitner und dem Chef himself Christoph „Stoffi“ Maier, welcher diesmal auch für uns das Organisatorische übernahm ->;; danke hierfür für den Einsatz vom gesamten Team! 😉

Da die Rennen in Italien immer am Sonntag stattfinden, konnten wir den Freitag als Anreise Tag nutzen, Patrick und Melanie starteten am Freitagnachmittag die 700km lange Anreise, Christian, Christine und Undi Freitagabend 😉

Normalerweise ist die Nächtigung respektive der Platz zum Nächtigen nichts Besonderes, ABER in Italien ist alles anders und so teilen wir unseren morgentlichen Ausblick mit euch
Samstag 07.00 uhr castelleto di branduzzo 😉

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Ein Baggersee auf dem Jetski Rennen ausgetragen werden, RESPEKT!
Direkt daneben eine Kartstrecke, aber keine Roller da?
Wir sind falsch, unsere Strecke ist 100m Luftlinie entfernt! Ja richtig gelesen während wir in Österreich oder Deutschland hunderte Km zwischen den einzelnen Strecken haben, sind diese in Italien nur einen Steinwurf voneinander entfernt! GEIL!

Also Roller und Kram wieder in die Busse und einen Kreisverkehr weiter gefahren!
Das Bild welches sich uns in der Früh an der Strecke bot, glich einer Moto GP Veranstaltung und keinem Vespa Rennen, Wohnmobil an Wohnmobil dicht gereiht, 6×3 Meter große Teamzelter mit Aufdrucken der jeweiligen Sponsoren und darin Vespen und 70ccm Scooter mit dem Gegenwert eines Kleinwagens- hier sind wir richtig 😉
Das Autodrom in Castelletto präsentiert sich als sehr saubere, gepflegte Anlage mit Tribünen und Zuschauerflächen, wie man es eigentlich nur von großen Veranstaltungen kennt!
Die gesamte Renngemeinde egal ob Automat oder Schalter wirkt sehr professionell und Top organisiert!
In Italien genießt diese kleine Rennserie einen ganz anderen Stellenwert als in unseren Breiten und gleicht einer Werbeveranstaltung der einzelnen Firmen, welche um Kundschaft buhlen und sich präsentieren als wären sie auf einer Messe !

Stoffi und Markus waren schon früher als wir vor Ort und reservierten uns einen Platz am Fahrerlagerrand mit Blick auf die schnellste Kurve am Ring!
Jeder, wirklich jeder, Platz im Fahrerlager hatte einen Stromanschluss , welchen wir in Ermangelung eines Adapters nicht nutzen konnten 😉

Also aufgebaut und Roller präsentiert!

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Ab zur Lizenzabholung bei Christian und Frederica den Chefleuten von Ricambio Rapido, welche den gesamten VPI Cup in Italien managen und betreuen!
Danke an dieser Stelle an Christian für die tolle Hilfestellung und beim Überwinden der Sprachbarriere 😉 TOP!
Wir sind offizielle VPI Fahrer

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Bereitmachen für das erste der insgesamt 6 Roll outs am Samstag, Christian mit seinem K2 Gerät und 37PS am Rad , Markus mit seinem bärenstarken Polini EVO direkt, sowie Patrick und Stoffi mit ihren 11PS K5 Einheitsklasse Rennern!

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Zurück in der Box war der Adrenalinspiegel sehr hoch, Geschwindigkeiten auf der Geraden von 135 km/h , Steilkurven im Motodrom, Korkscrewkurve nach der langen Geraden und nicht endend wollender Grip setzten jede Menge Endorphine frei ->;; wir sind gebannt!

Christian und Markus matchten sich gegenseitig und konnten auch gut mit den meist wassergekühlten Geschossen mithalten , einzig die Spitze war unerreichbar – das Trio infernal
CRIMAZ-FABBRI-MAUROPAPA, welche schon im freien Training Zeiten an den Tag legten als gäbs kein Morgen, Top Speed auf der geraden 148kmh !!!!!!!

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Patrick und Stoffi konnten da mit den Mördergeräten nicht ganz mithalten , dennoch reichten die 11Ps der K5 Roller mit 3.00 Übersetzung auf der Geraden für 102 km/h in duck Position!

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Und so konnten wir den Samstag weitestgehend ohne Probleme beenden, alle außer Markus, welcher leider Opfer einer schlechten Charge DRT Zahnräder wurde, Zahnausfall am Ritzel komplett zahnlos rollte dieser in die Box und der Motor musste gespalten werden !

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Bis Mitternacht wurde gezangelt und Markus wurde von seinem Boxnachbar Mauropapa mit Kotletts und Bier versorgt und Dennis von DRT stellte ein neues Getriebe bereit , welches kostenlos ausgetauscht wurde! Danke hier an Dennis von DRT ein sehr fleißiger netter Kerl. Apropos vor Ort war natürlich das Who is Who der Vespascene vertreten , Lauro Cafforio mit Kind und Kegel, Max Quattrini, Tino Sacchi, Ricambio Rapido und und und 😉
Sehr nett, denen alle mal persönlich zu begegnen und Ihnen die Hand zu schütteln!

Das wars mit Teil 1unseres Reiseberichts aus Castelletto di Branduzzu, morgen gehts weiter mit dem Rennen der VPI am Sonntag sowie einem kleinen Bericht der Automaten!

Keep on racin
Euer &i’s racing team

Carbonara “ Wer später bremst ist länger schnell“

Da uns auf Strecken wie Belleben oder Harzring die Bremsbeläge unserer Stage 6 Sättel abrauchen, musste eine Bremsenkühlung her um die Lebenszeit der Beläge zu erhöhen!

Anderer Lösungsvorschlag war natürlich weniger zu bremsen, frei nach dem Motto “ wer später bremst ist länger schnell“

Danke an die Teamkollegen Rapfi für den Formenbau und Mario fürs laminieren 😉
Und danke auch an Herrn Märzinger Reinhard für die tolle Ausführung der carbon arbeiten !

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Auch für die 90ss unseres Teamchefs musste eine adäquate lösung für die bremsenkühlung ausgetüftelt werden, da aber undi himself auf der 90ss eine rechte Gabel fährt konnte die Carbon Variante nicht verbaut werden!

Und so musste Norbert „iron fist“ Zangl wieder ans Werk – das Ergebnis ist wie zu erwarten saugeil und funktionell ->; Frei nach dem Motto „CARBON macht nicht schnell nur PLEITE“

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